1992 gab es weitestgehend nur einen anonymen Kaffeekonsummarkt ohne Ideen, Fantasie und Transparenz. Als einer der ersten Cafe-Betreiber legte der Gründer des Da Capo seinen Schwerpunkt auf Produktinformation, Frische, Qualität und Vielfalt. Wie mann heute sehen kann, war das genau der richtige Weg.
Für ihn folgten spannende und kreative Jahre als Gastredner und Röster auf vielen internationalen Messen/Events wie in Venedig, München, Monte Carlo, Oslo, Moskau, London, Shanghai usw. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Entwicklung seiner eigenen Rösttechnik mit Steuerung. Hier war es sein Ziel immer konstante Röstergebnisse auf Abruf zu erhalten. Erstmalig computerunterstützt wurden Temperaturen, Energiezeiten, Klima und selbst der Einbrandverlust erfaßt, in Röstprofile umgewandelt und zur Steuerung der Röstung verwendet. Hohe Genauigkeit, jederzeit abrufbar auf Bedarf rösten zu können sicherten so die Frische und die Qualität seiner Hausbrands sowie die kundenspezifischen Röstungen.
Seine eigene Rösterentwicklung wurde sogar Ausstellungsstück auf der Hannover Messe 2000 “Innovation und Technik” – unterstützt vom Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sein nächster weiterer Schwerpunkt wurden Reisen in die Ursprungsländer des Kaffeeanbaus. Sein Interesse galt der Geschichte, dem Anbau, der Ernte sowie der Verarbeitung des Rohkaffees und mit der Einführung seiner eigenen Kaffeespezialitäten auf den Kaffeemarkt zeigte er, wie spannend Kaffee ist.